Fashion, Lifestyle
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10 Shopaholic-Facts Part 1

Ich hatte es an der ein oder anderen Stelle ja schon durchblicken lassen, bin aber bisher nie dazu gekommen dem Phänomen einen eigenen Post zu widmen: denn ja, ich bin eine passionierte Schnäppchenjägerin – und ja, es gibt Tricks und Kniffe mithilfe derer selbst hoch gestochene Markenträume in Erfüllung gehen können. Bestes Beispiel: Mein Abiball-Outfit! So haben sich einige von euch gewundert, dass man solche Sachen wie die Cinderella-Schuhe von Céline überhaupt auf ebay finden kann und das hat mich wiederum auf die Idee gebracht, meine 10 besten Tipps & Tricks diesbezüglich in einer kleinen Post-Reihe zusammenzustellen.

Doch für diejenigen, die meinem Blog noch nicht so lange folgen zunächst ein paar Beispiele: In nahezu jedem Outfit-Post von mir verbirgt sich ein Schnäppchen, das ich auf die ein oder andere Art günstig an Land gezogen habe. So in Zara Hat, Loafers & Abstract PatternWalking Bad oder Touch of Armani – na, erratet ihr was? :D Ich muss ja zugeben: Ich bin ein kleines Markenpopperl! Und dabei geht es mir keinesfalls um einen peinlichen fetten Schriftzug auf dem T-Shirt, oder ein dickes Goldemblem auf einer Tasche – was ich an Marken schätze ist schlicht und einfach das tolle Design! Geht ihr beispielsweise auf die Seite eines Onlineshops wie Asos und betrachtet die Produkte dort im Vergleich zu denen auf beispielsweise Net-a-Porter.com, werdet ihr einen deutlichen Unterschied bemerken. Und auch wenn dies keineswegs immer der Fall ist: die Qualität ist einfach eine andere. Und hier kommen wir auch schon zu meinem ersten Tipp …

1. Kenne die Marken

Gaaaaanz wichtig! Wer die Marken nicht kennt, weiß mitunter gar nicht was ihm alles entgeht. Vor allem auf ebay kann die Suche nach ausgefallenen Marken für den geschulten Schnäppchenjäger sehr ergiebig sein. Doch wie kann man sich orientieren? Eine gute Möglichkeit „neue“ Designer zu entdecken, sind Magazine, die sich an eine entsprechende Klientel wenden, so die Vogue oder die Elle. Seht ihr darin Teile die euch gefallen, schreibt einfach die Namen der Designer auf und behaltet sie im Hinterkopf. Die werden euch noch sehr nützlich sein. Wer keine Lust hat teure Magazine zu kaufen, kann diese zur Not auch im Handel durchblättern oder den Lesezirkel beim hiesigen Arzt durchstöbern. Die einfachste Methode ist allerdings, sich bei nobel Online-Shops wie Net-a-Porter.com oder Stylebop.com durch die Listen der Designer zu klicken – denn dort verbirgt sich das ein oder andere künftige Lieblingslabel.

2. Wisse wo

Eine neue Sonnenbrille gefällig? Und möglichst eine vom Designer? Kein Problem – solange man weiß wo man suchen muss! Eine Möglichkeit sind natürlich Outlets – aber hier sind die „großen“ Marken zumeist immer noch sehr teuer. Für den kleinen Geldbeutel ist die 20 % billigere Vuitton-Tasche in der Regel immer noch unerschwinglich, deshalb ist es sinnvoller in den so genannten Trash-Outlets zu shoppen, die sich nicht zu sehr auf große Marken festlegen. TK Maxx ist hier ein gutes Beispiel: denn zwischen all den tatsächlich sehr unbekannten Marken stößt man doch hier und da auf ein echtes Designer-Stück – wie meine geliebte Sonnenbrille von Oscar de la Renta. Und hier kommen wir wieder auf den ersten Punkt zu sprechen: im Laden bezahlt man für eine nagelneue Sonnenbrille von Oscar gut und gerne 300 Euro. Ich habe zehn bezahlt – warum? Viele gucken in Outlets eher nach den großen In-Marken wie Prada oder Michael Kors. Die wahren Schätze übersehen dabei viele. Das Terrain zu kennen ist demnach A und O.
Ein weiterer großer Punkt sind die Flohmärkte. Auch hier kann man äußerst preiswert an Markenteile herankommen, sofern man auf dem richtigen Flohmarkt sucht! Sinnvoll ist es in dieser Hinsicht auf Flohmärkte zu gehen, die in der Nähe noblerer Viertel liegen. Denn viele dieser gut situierten Leute (man glaubt es kaum) mieten sich selbst ab und an Stände, um ihre Garderobe auszumisten, oder geben ausrangierte Kleidungsstücke an Händler weiter, die diese wiederum auf dem Flohmarkt verticken. Auch Großhändel verkaufen ihre Restposten oftmals zu Spottpreisen an Händler, nagelneue Ware, doch die gibt es (leider) nicht in jeder Stadt, sodass diese Option leider nicht immer offen steht. Ich besuche gerne den Flohmarkt am Aachener Platz in Düsseldorf. Von dort habe ich u.a. auch die Tasche her, die euch in Black & White so gut gefallen hat.
Mein letzter und allerbester Tipp für Schnäppchenjäger ist die Bucht der verlorenen Schätze: ebay! Denn hier verbergen sich wahre Kunstwerke der Modeindustrie – zu Spottpreisen. Das Herumstöbern dort ist allerdings eine Wissenschaft für sich, daher gibt es dafür nächste Woche einen extra Post. Zunächst jedoch etwas grundlegendes …

3. Keine Scheu!

Wer Schnäppchen sucht, sollte keine Scheu vor Secondhand haben! Die schönsten Schätze findet man nunmal leider nicht in Outlets, sondern auf Flohmärkten und Online-Plattformen, meist im schon getragenen Zustand – doch da kann ich euch beruhigen: Designerteile der Preisklassen die wir begehren, werden von ihren Besitzern meist ausreichend geschätzt, dass diese sehr gepflegt und in einem ordentlichen Zustand sind. Was mir die Erfahrung ebenfalls beigebracht hat: die Besitzer besagter Schätze sind in der Regel gut betucht. Viele verkaufen Teile, die zwar teuer waren, aber trotz allem nicht oft getragen wurden. In dem Fall ist die Kauflust der reichen Leute für uns Schnäppchenjäger von Vorteil, denn so werden nagelneue oder nur einmal getragene Stücke als gebraucht angeboten. Ladenduft inklusive. Und auf Flohmärkten kann man sich ganz einfach live vom Zustand der Sachen überzeugen.

3. Wisse wann

Natürlich ist es von Vorteil dann zu jagen, wenn der Rest der Meute anderweitig beschäftigt ist. Habt ihr also einmal in der Woche unerwartet frei (nicht (!) an regulären Feiertagen), dann nutzt die Gelegenheit um noch vor allen anderen den Outlet-Verkauf zu durchstöbern. Im besten Falle erkundigt ihr euch wann beispielsweise TK Maxx in der Woche mit neuen Waren beliefert wird und seid dann als erste Kunden zur Stelle.
Auf Online-Plattformen wie ebay verhält sich das Terrain leider etwas anders – denn gebts zu: wer hat nicht mal während eines Praktikums heimlich im Internet gesurft! Genauso verhält sich das leider auch mit den Arbeitnehmenden, deshalb ist vormittags die Wahrscheinlichkeit zwar höher etwas günstig zu schießen, aber wenn da noch jemand sitzt der das Teil unbedingt haben will, wird ihn das keinesfalls daran hindern mitzubieten. Ich empfehle daher: shoppt besonders in den großen Urlaubszeiten auf ebay – viele sind da nicht zuhause, oder ihr sucht gezielt nach Auktionen, die in den frühen Morgenstunden oder Nachmittagsstunden enden, wenn alle Welt im Berufsverkehr steckt.
4. Handle!

Da man sich beim Flohmarkt leider nicht so gut an das „Wisse wann“-Prinzip halten kann (entweder man ist früh da und grast alles als erster ab, oder man ist spät und kann bei den Restposten tolle Angebote rausschlagen), wird eine Sache besonders wichtig: Das Handeln! Handeln kann man am besten in den letzten Stunden des Flohmarkt-Tages, da die Verkäufer dann etwas nachgiebiger sind – sie wollen ja ihre Ware loswerden! Ganz wichtig dabei: Keine zu großen Scheine und Kleingeld dabei haben! Ein Beispiel: Ihr wollt eine schicke Tasche haben und der Verkäufer sagt, sie kostet 20 Euro. Ihr sagt: Ich nehm se für 10! Er sagt: Nö. Ihr sagt: Ich hab aber nur 15 dabei! Und er ist einverstanden. Deshalb auch die kleinen Scheine, ihr könnt ihm nach so einem Handel ja wohl kaum mit einem Zwanni kommen, den er euch dann gefälligst wechseln soll. Handeln ist eben eine Wissenschaft für sich. Prinzipiell gelten die Regel: Tritt bestimmt und selbstsicher auf (um so unsicherer wird der Händler). Fang zunächst mit der Hälfte des veranschlagten Preises an und arbeite dich dann entweder nach dem oben genannten Schema vor, oder du machst es klassisch nach dem Heiße-Kartoffel-Prinzip: Zehn! – Zwanzig! Zwölf! – Achtzehn! usw. Und wer ganz mutig ist kann dem Händler auch einen Betrag nennen (meinetwegen die Hälfte) und wenn der nicht einverstanden ist, gegen Ende des Markts nochmal wieder kommen. Ist das Teil dann immer noch da, lassen sich die meisten Verkäufer doch noch breitschlagen – besonders wenn ihr zuvor sagt, dass ihr mehr Geld nicht dabei habt.

5. Stöbern erlaubt

Wer wahre Schnäppchen sucht, sollte das Angebot keinesfalls mit einem Auge überfliegen! Stöbern ist angesagt – das heißt im Laden: Zeit mitbringen und sich geduldig Kleiderbügel für Kleiderbügel durcharbeiten. So habe ich mal einen Blazer von Chloé, Schuhe von Versace oder eben die Oscar-Brille zu einem Spottpreis entdeckt! Beim Flohmarkt gilt das gleiche und besonders einige Händlerstände (nicht die mit dem billigen Trash) bergen wahre Schätze.
Tja und dann bliebe wieder ebay, aber dazu kommen wir im nächsten Post. Neben dem Handeln ist das nämlich die Königsdisiplin – und wer hier gut unterwegs ist, kann sich vielleicht demnächst den ein oder anderen Traum von Alexander McQueen, Armani oder Céline erfüllen …

Haben euch meine Tipps gefallen? Wie geht ihr auf Schnäppchenjagd? Ich freu mich auf euer Feedback!

Hier gehts weiter zu Teil 2.

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