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Review: Philips VisaPure

Es ist schon eine Weile her seit meinem letzten Beitrag aus der Beauty-Ecke, aber dafür ist der heutige Post auch umso spannender! Und zwar geht es diesmal nicht um Naturkosmetik an sich, sondern eine Möglichkeit, deren Wirkung noch zu verstärken und euer Hautbild sichtbar zu verbessern. Genug gelabert: Es geht um die VisaPure Gesichtsreinigungsbürste von Philips.

Obwohl ich selbst arme Studentin und im Gegensatz dazu ein ziemliches Konsumopfer bin, habe ich seit meinem ersten professionellen Treatment im Babor-Spa eine regelrechte Spa-Addiction entwickelt. Da ich nach meiner Umstellung von Vegetarisch auf Vegan lange mit unreiner Haut zu kämpfen hatte, habe ich mich in letzter Zeit besonders viel mit apparativer Kosmetik auseinandergesetzt. Will heißen: alle möglichen Gerätschaften die das Hautbild verbessern, straffen etc. sollen ;) Um es kurz zu machen, habe ich mich infolgedessen zum Kauf einer Gesichtsreinigungsbürste entschieden. Da ich kein Fan von halben Sachen bin, wollte ich direkt in ein hochwertiges Produkt investieren und habe mich ein wenig über die Marktlage informiert, denn so ein Kauf will ja wohl überlegt sein. Entschieden habe ich mich wie schon erwähnt für die Philips VisaPure, die regulär ca. 150 Euro kostet, die ich aber neu und originalverpackt auf Ebay für 70 ersteigert habe.

Philips VisaPure für Dummies

Als ich das erste Mal Gesichtsreinigungsbürsten in der Werbung gesehen habe, dachte ich, dass das doch eigentlich ziemlicher Quark ist. Klingt toll, ist aber alles in allem auch nicht besser als ne normale Handbürste. Als ich aber erfuhr, dass selbst Dermatologen (sprich: Hautärzte) diese Bürsten verwenden, um beispielsweise die Wirkung eines Peelings zu verstärken, dachte ich mir so dumm kann diese Idee gar nicht sein. Um euch die genaue Funktionsweise von so einer Wunderbürste kurz zu verdeutlichen, habe ich euch hier einmal das Quick Start Guide von meinem Kauf hochgeladen.

Philips+Visapure+(7)

Ihr seht: Es ist ganz einfach! Keine Zauberei oder dergleichen, ihr befeuchtet Gesicht und Bürste, gebt eure Reinigungsmilch darauf (Peeling besser vorher schon einmassieren), schaltet die Apparatur logischerweise ein und geht damit in kreisenden Bewegungen über euer Gesicht. Dabei gibt es zwei Geschwindigkeitsstufen und einen Timer von je 20 Sekunden pro Gesichtshälfte. Das Besondere an dieser Bürste ist, dass sie nicht nur routiert, sondern auch noch vibriert, dadurch nicht nur das Gesicht massiert, die Durchblutung anregt, sondern auch noch jede einzelne Pore erreicht und demnach „bearbeiten“ kann. Im Gegensatz zu vielen preiswerteren Gesichtsbürsten, zu denen ich bereits Reviews gelesen habe, ist ein weiterer Vorteil dass die Bürsten (es gibt insgesamt drei) nicht zu hart sind und die Haut demnach nicht negativ reizen, doch dazu später mehr.

Die Optik

Jaja, was zählt sind natürlich die Inneren Werte! Aber wenn man in ein teures Produkt investiert und es dann zweimal am Tag in der Hand hält, sollte es wenigstens nicht ausschauen wie eine Klobürste. Meine „Klobürste“ gibt hier aber keinen Grund zur Klage: das Design liegt gut in der Hand, schaut sehr hochwertig aus und ist nebenbei auch noch wasserfest, was besonders beim Reinigen und der Nutzung im Bad nicht die schlechteste Idee ist. Normalerweise ist die Philips VisaPure ja hellblau-türkis gefärbt, da meine Version allerdings limitiert ist, hat sie in diesem Falle einen leichten Flieder-Ton :3

Die Haptik

Wie schon erwähnt liegt der ganze Apparat sehr gut in der Hand und kann somit ohne großen Aufwand in Betrieb genommen werden. Es gibt insgesamt drei mögliche Bürstenaufsätze von Philips, von denen zwei direkt beim Kauf enthalten sind, darunter eine Peeling-Bürste und eine „normale“ Bürste für die tägliche Reinigung. Zusätzlich dazu gibt es noch eine Bürste für besonders sensible Haut zu kaufen. Die Bürsten haben abgerundete Bürstenköpfe (auf Deutsch: sie kratzen nicht) und sind gerade so weich, dass der gewünschte Effekt erzielt, die Haut aber auch nicht über die Maßen gereizt wird. Hierbei muss man allerdings sagen, dass die Peeling-Bürste doch noch etwas kräftiger ist und man sie vielleicht nicht anwenden sollte, wenn man kleinere Wunden oder Entzündungen im Gesicht hat, oder die Haut gerade ohnehin etwas gereizt ist. Es gibt zwei Geschwindigkeitsstufen: die etwas stärkere Stufe verwende ich normalerweise immer im Gesicht, während ich die niedrigere hauptsächlich an Hals und Dekolleté verwende. Im Gegensatz zu vielen anderen Gesichtsbürsten gibt es einen Timer, damit man nicht zu lange auf die selbe Stelle hält – das Ganze erinnert ein wenig an eine Zahnbürste :P Allerdings finde ich die Zeit persönlich etwas knapp bemessen, weshalb ich durchaus schonmal 40 Sekunden auf eine Gesichtshälfte verwende. Gestorben bin ich davon jedenfalls noch nicht.

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Der Preis

Der Preis ist zugegebenermaßen happig. In der Regel bezahlt man bei den verschiedenen Anbietern etwa 130-150 Euro. Günstigere Angebote findet ihr (wie in meinem Falle) beispielsweise auf Ebay, wo ihr teilweise nagelneue Produkte in ungeöffneter Originalverpackung + Garantie ab 1 Euro ersteigern könnt. Natürlich gehen die meisten dieser Auktionen noch höher, aber ihr könnt durchschnittlich mit einem Preis von ca. 60-80 Euro rechnen. Oft werden diese Angebote von den Shops der Hersteller (hier Philips-favorio) selbst eingestellt, das und die Verkäuferbewertung gibt euch natürlich nochmal eine zusätzliche Sicherheit, falls ihr i.d.R. bei Online-Schnäppchenkäufen eher skeptisch seid. Was sich in jedem Fall lohnt, ist die Bürstenaufsätze für das Gerät im Internet zu kaufen! Auf Ebay gibt es die Original-Aufsätze nämlich oftmals zu Spottpreisen. Übrigens: registriert ihr euer neues Produkt online bei Philips, gibt es den ersten Ersatz-Bürstenkopf sogar gratis! Was kriegt ihr also für euer Geld? Zusätzlich zum eigentlichen Gerät enthält die Packung noch zwei Bürstenköpfe, sowie das Akkuladegerät nebst Anleitung etc. Also kein lästiges Batterienkaufen und die Bürsten halten sich auch ersteinmal mindestens drei Monate, ehe ihr sie auswechseln solltet.

Das Fazit

Ich benutze die Philips VisaPure Gesichtsreinigungsbürste seit mittlerweile zwei Wochen und konnte demnach Folgendes feststellen: Was die Bürste verspricht, hält sie auch! Zum einen verfeinern sich die Poren bereits nach wenigen Anwendung merklich! Schon nach der ersten Reinigung habe ich einen deutlichen Unterschied gespürt, die Haut war sehr viel zarter und ebenmäßiger, kein Vergleich zu vorher. Besonders gesehen habe ich den Unterschied auf der Nase, wo die Haut ja oftmals etwas grobporiger ist. Dieser Zustand hat sich mittlerweile rapide verbessert. In erster Linie gekauft hatte ich die Bürste vor allem wegen der unreinen Haut auf der Stirn, wobei ich hier natürlich sagen muss, dass da auch andere Faktoren mit im Spiel sind. Zum einen wird die Haut nach so einer Vegan-Umstellung natürlich erstmal Giftstoffe los, das dauert seine Zeit und daran kann auch eine Bürste nichts ändern. Zum anderen ging mein prüfungsbedingter Schokoladenkonsum zuletzt ins maßlose, womit ich mir natürlich auch ein Stück weit ins Bein geschossen habe. Dementsprechend sind diese Unreinheiten auch nicht komplett verschwunden, haben sich aber dennoch merklich gebessert! Die Haut der Stirn ist nun sehr viel weicher, längst nicht mehr so trocken und durch den schönen Peeling-Effekt werden abgestorbene Hautschüppchen regelmäßig entfernt, was der Regeneration natürlich auch noch zugute kommt. Eine weitere sehr lustige Entdeckung von mir: seit ich die Bürste verwende, habe ich viel weniger Kopfschmerzen als sonst! Bei mir ist das oft durch Verspannungen im Gesicht bedingt und die tägliche Bürstenmassage scheint da wahre Wunder zu wirken! XD

Ich persönlich kann abschließend feststellen: Die Reinigung, die laut Philips etwa 10-mal effektiver sein soll als mit der Hand, macht sich bemerkbar! Die Poren werden sichtbar verfeinert, kleinere Unreinheiten verschwinden und ohne zu übertreiben – die Haut strahlt!  Durch die vielen Rezensionen, die ich mir von ähnlichen Produkten durchgelesen habe, kann ich mittlerweile sagen, dass die VisaPure im Vergleich zu den billigeren Geräten wie der Bürste von Olaz etc. schon ihre Vorteile hat. Vor allem reizt sie das Gesicht nicht übermäßig und im Gegensatz zu anderen Bürsten wie der Mia von Clairsonic, kommt man durch den etwas kleineren Bürstenkopf auch problemlos an schwierige Stellen wie z.B. die Nase heran. Demnach empfinde ich das Preis-Leistungs-Verhältnis durchaus gerechtfertigt, was natürlich nicht heißt, dass das den Preis erträglicher macht. Wenn man allerdings ein bisschen auf Schnäppchenjagd geht und sein Produkt für vielleicht 70 anstatt 150 Euro erwirbt, ist der auch schon etwas leichter zu verkraften. In diesem Falle: mein Frühzeitiges Geburtstagsgeschenk! :)

Besitzt ihr ebenfalls eine Gesichtsbürste? Was sind eure Erfahrungen dazu? Ich freu mich auf euer Feedback!

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