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Shannara Effect

Manchen Orten wohnt ein Zauber inne, den nur die vollkommene Einsamkeit übertrumpfen kann. Wie vergessene Ruinen, in denen die Zeit stillzustehen scheint und deren Geschichte doch in jeder Faser ihres Seins überliefert ist. Alte und marode Orte, wo Ehrfurcht und Nervenkitzel einander begegnen. Vielen sind sie auch als „Lost Places“ ein Begriff. Auf mich haben Orte wie diese schon immer eine Art düstere Faszination ausgeübt. Sei es ein abgesperrtes Stück Wald, das wie ein verbotener Garten vor den Blicken der Welt verborgen wird. Ein altes Hotel auf einem Berg, wo die Geschichten noch in jedem Zimmer konserviert sind und die Überbleibsel vergoldeter Armaturen von vergangenem Glanz zeugen. Oder ein altes Fabrikgelände, in dessen Hallen sich die Natur langsam wieder ihren Weg zurück ins Innere gebahnt hat und Sonne und Regen im Wechsel durch gläserne Dächer dringen. Die Location unseres neuesten Shootings war somit mehr als bloß beeindruckend. In ihrer zeitentrückten Unwirklichkeit und ihrem postapokalyptischen Erscheinungsbild, kam der Besuch dort einem Trip in eine verbotene Welt gleich. Ein einmaliges Erlebnis, das wieder einmal den Urban Explorer in mir zum …

The Raven

Während ich mich in meinem letzten Outfit-Post noch freudig über das ausnahmsweise schöne Wetter ausgelassen habe, fand dieser Shoot mal wieder unter uns vertrauten (und damit wolkigen) Bedingungen statt. Allerdings lässt sich sagen, dass die düstere Atmosphäre diesmal gar nicht so fehl am Platz war! Denn manchmal reichen kleinste Ereignisse, ein Bild, Schmuckstück oder auch ein Kleidungsstück aus, mir einen Grund zu liefern einmal die morbide Sau raushängen zu lassen. Einfach mal nicht strahlend durch die Gegend zu laufen und der ganzen Welt meine Laune Look-bedingt auf dem Silbertablett zu präsentieren. Übrigens einer der Gründe, warum Mode so wichtig für mich ist: das auszudrücken, was einem normalerweise nicht über die Lippen kommt. Einen Tag lang jemand anderes zu sein, anders zu sein als die Anderen.

Inspiration: Getting Cozy

Es ist wieder soweit! Langsam neigt sich der August dem Ende zu und erste Anzeichen windiger Zeiten machen auf sich aufmerksam. Für mich heißt das konkret: sich mit Kerzen und Teelichtern von Depot eindecken, Rosen und Schleierkraut zur Deko trocknen und auch Garderobe-technisch auf die beste Zeit des Jahres einstellen.

Jet Set

Jet Set – als ich das erste Mal ein Feature mit diesem Titel in einer Modezeitschrift entdeckte, brannte sich dieses kleine Wort als Inbegriff für Luxus in mein Gedächtnis. Einen Lifestyle, den jeder will und doch nur wenige tatsächlich erleben. Ein Versprechen auf ferne Städte wie Milan, New York oder Saint-Tropez, exotische Plätze wie die Bermudas oder Malediven, auf Member Clubs, Nobelhotels, Privatjets und Luxusboutiquen. Als Normalsterblichen überkommt einen da durchaus mal die Frustration, denn wer sehnt sich nicht gelegentlich danach, frei von finanziellen Sorgen und dem Stress einer täglichen Routine durchs Leben zu gehen? Vielleicht hat mich der rein modische Aspekt dieses Lifestyles aus diesem Grund so besonders in seinen Bann gezogen. Denn während sich ein Shoppingtrip im Privatjet und Yachting an der Côte d´Azur doch eher der Kategorie „Wunschträume“ zuordnen lassen, lässt sich in modischer Hinsicht so einiges machen. Eben diesen Gedanken im Hinterkopf, eignet sich dieser Look trotz augenscheinlicher Ganzkörperverhüllung, perfekt für die Hitze sonniger piazzas. Anders als dabei zu erwarten, stellt die Tasche hier den einzigen Luxus-Gegenstand dar, während alle anderen Teile den …

All About The Gems

Obwohl das Wetter dieser Tage ausnahmsweise mal mitgespielt hätte, gibt es heute leider doch (noch) keinen neuen Outfit-Post für euch. Stattdessen möchte ich mich im heutigen Beitrag einem meiner Lieblingsthemen widmen und infolgedessen einen (stein)alten Post neu aufleben lassen: es geht um Schmuck! Wer schon etwas länger meine Beiträge verfolgt, wird dabei wissen dass es eine Zeit gab, in der ich einer ganz besonderen Leidenschaft gefrönt habe: dem Sammeln von Echtschmuck! Wobei es mir dabei zugegebenermaßen mehr um die Steine ging, ich war sozusagen besessen und überlegte eine Zeit lang sogar ernsthaft Mineralogie zu studieren! Diese Phase war, bevor ich all mein erwirtschaftetes Geld für Klamotten ausgegeben habe. Da die letztere Phase stetig anhält, gönne ich mir mittlerweile eher selten ein neues Schmuckstück, wie beispielsweise die Teile aus meinem letzten Cadenzza-Post. Dennoch sitze ich (meist nach ausgiebigem Gossip-Girl Konsum) oftmals schwärmend vorm Computer und klicke mich mit durch die Angebote von Christ und all den anderen Online-Stores, die mich ein ums andere Mal die Größe meiner Brieftasche verfluchen lassen.