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Shannara Effect

Manchen Orten wohnt ein Zauber inne, den nur die vollkommene Einsamkeit übertrumpfen kann. Wie vergessene Ruinen, in denen die Zeit stillzustehen scheint und deren Geschichte doch in jeder Faser ihres Seins überliefert ist. Alte und marode Orte, wo Ehrfurcht und Nervenkitzel einander begegnen. Vielen sind sie auch als „Lost Places“ ein Begriff. Auf mich haben Orte wie diese schon immer eine Art düstere Faszination ausgeübt. Sei es ein abgesperrtes Stück Wald, das wie ein verbotener Garten vor den Blicken der Welt verborgen wird. Ein altes Hotel auf einem Berg, wo die Geschichten noch in jedem Zimmer konserviert sind und die Überbleibsel vergoldeter Armaturen von vergangenem Glanz zeugen. Oder ein altes Fabrikgelände, in dessen Hallen sich die Natur langsam wieder ihren Weg zurück ins Innere gebahnt hat und Sonne und Regen im Wechsel durch gläserne Dächer dringen. Die Location unseres neuesten Shootings war somit mehr als bloß beeindruckend. In ihrer zeitentrückten Unwirklichkeit und ihrem postapokalyptischen Erscheinungsbild, kam der Besuch dort einem Trip in eine verbotene Welt gleich. Ein einmaliges Erlebnis, das wieder einmal den Urban Explorer in mir zum …

The Raven

Während ich mich in meinem letzten Outfit-Post noch freudig über das ausnahmsweise schöne Wetter ausgelassen habe, fand dieser Shoot mal wieder unter uns vertrauten (und damit wolkigen) Bedingungen statt. Allerdings lässt sich sagen, dass die düstere Atmosphäre diesmal gar nicht so fehl am Platz war! Denn manchmal reichen kleinste Ereignisse, ein Bild, Schmuckstück oder auch ein Kleidungsstück aus, um mir einen Grund zu liefern die morbide Sau raushängen zu lassen. Einfach mal nicht strahlend durch die Gegend zu laufen und der ganzen Welt meine Laune auf dem Silbertablett zu präsentieren. Übrigens einer der Gründe, warum Mode so wichtig für mich ist: das auszudrücken, was einem normalerweise nicht über die Lippen kommt. Einen Tag lang jemand anderes zu sein, anders zu sein als die anderen.

Jet Set

Jet Set – als ich das erste Mal ein Feature mit diesem Titel in einer Modezeitschrift entdeckte, brannte sich dieses kleine Wort als Inbegriff für Luxus in mein Gedächtnis. Einen Lifestyle, den jeder will und doch nur wenige tatsächlich erleben. Ein Versprechen auf ferne Städte wie Milan, New York oder Saint-Tropez, exotische Plätze wie die Bermudas oder Malediven, auf Member Clubs, Nobelhotels, Privatjets und Luxusboutiquen. Als Normalsterblichen überkommt einen da durchaus mal die Frustration, denn wer sehnt sich nicht gelegentlich danach, frei von finanziellen Sorgen und dem Stress einer täglichen Routine durchs Leben zu gehen? Vielleicht hat mich der rein modische Aspekt dieses Lifestyles aus diesem Grund so besonders in seinen Bann gezogen. Denn während sich ein Shoppingtrip im Privatjet und Yachting an der Côte d´Azur doch eher der Kategorie „Wunschträume“ zuordnen lassen, lässt sich in modischer Hinsicht so einiges machen. Eben diesen Gedanken im Hinterkopf, eignet sich dieser Look trotz augenscheinlicher Ganzkörperverhüllung, perfekt für die Hitze sonniger piazzas. Anders als dabei zu erwarten, stellt die Tasche hier den einzigen Luxus-Gegenstand dar, während alle anderen Teile den …

Changing Channels

Zugegeben, bei der aktuellen Sonnenperiode, die zurzeit das Rheinland überfallen hat, lässt einen das viele Grau auf diesen Fotos beinahe depressiv werden – dennoch wollte ich euch diesen Outfit-Post auf keinen Fall vorenthalten! Gerade für die Übergangszeit (sprich: Frühling) ist dieser Look nämlich perfekt geeignet! Zudem erinnert er mich immerzu an den Anlass, zu dem ich ihn das erste Mal getragen habe: den Medientermin zur aktuellen Karl Lagerfeld Ausstellung in Bonn.

Karl Lagerfeld. Modemethode

Zugegebenermaßen war ich anlässlich des heutigen Posttitels nicht besonders einfallsreich, dennoch erfüllt er seinen Zweck: allein der Name Lagerfeld reicht, um Modemädchen wie mich in Schnappatmung zu versetzen und unsere Herzen ein klein wenig schneller schlagen zu lassen. Und selbst wenn der Name nicht ausreicht, so werdet ihr eure Meinung nach den nun folgenden Schilderungen (und vor allem: den Bildern) ganz gewiss ändern. Um nicht lange umherzuschwafeln: Am Samstag wird offiziell die neue Karl Lagerfeld Ausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn eröffnet. Was das heißt? Exklusive Einblicke in den Arbeitsalltag des Modeschöpfers, einen Blick in die Vergangenheit von Fendi, Chanel, Chloé … und – nicht zu vergessen – mehr als 120(!!!) Looks aus 60 Jahren Modegeschichte! Die Accessoires nicht mit eingerechnet und ooooh ihr werdet begeistert sein! Denn dank meiner Zusammenarbeit mit dem Fashionary Mag, durfte ich schon am Mittwoch zum Medientermin in der Bundeskunsthalle erscheinen, und dort in einer exklusiven Führung durch Lady Amanda Harlech höchstselbst, Kuratorin der Ausstellung und jahrelange Lagerfeld-Wegbegleiterin, als eine der ersten die Ausstellung besuchen.